Baustart in der Weddinghofer Straße
City2020:Baustart Kamen - Weddinghofer Straße
Nach den erfolgreichen Vertragsabschlüssen in der ersten Angebotsphase nimmt das Glasfaserprojekt City2020 ab heute, dem 5. September, konkrete Formen an: Die Tiefbauarbeiten zur Verlegung von insgesamt 75 Kilometer Lichtwellenleitern beginnen. Ende Oktober sollen die ersten Anwohner Telefon, Internet und Fernsehen über ihren eigenen Glasfaseranschluss nutzen können.
Startpunkt in Kamen ist die Weddinghofer Straße. Hier startet eine von zunächst drei Baukolonnen mit der Verlegung so genannter Flatliner. Das sind kleine Leerrohre, in die später die hauchdünnen Glasfasern eingeblasen werden und direkt bis in die Häuser der Nutzer reichen. Im Vergleich zu den herkömmlichen Kupferleitungen kennt die Glasfaser keine physische Beschränkung bei der Datenübertragung und gilt deshalb als Übertragungsmedium der Zukunft.
Die Leitungen werden überwiegend im Gehwegsbereich verlegt, dadurch der Straßenverkehr also wenig beeinträchtigt. Nach dem Baustart in der Weddinghofer Straße 85 geht es südlich weiter Richtung Lintgehrstraße, bevor die Bautrupps den Hohlen Weg bzw. Westenborn und die Heinrich-Imbusch-Straße erreichen.
Die Initiatoren von Stadt, Gemeinschaftsstadtwerken und GSWcom informieren auf der Internetseite www.city2020.de und unter der Telefonnummer 02381/874-2020 kontinuierlich über die aktuellen Baufortschritte bzw. eventuelle Beeinträchtigungen im Straßenverkehr oder auf Gehwegen.
Anfang 2009 schließlich sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, doch schon Ende Oktober dieses Jahres können die ersten City2020-Bewohner voraussichtlich ihren neuen Anschluss nutzen.
Mittlerweile haben sich bereits 31 Prozent der knapp 1500 Haushalte im Projektgebiet zwischen B 61, Weddinghofer und Töddinghauser Straße für die Telefon-, Internet- und TV-Dienstleistungen der GSWcom entschieden. Und über 55 Prozent der Anwohner haben der Verlegung eines direkten Glasfaseranschlusses – unabhängig von weiteren Leistungen – zugestimmt.
Die Mitarbeiter von City2020 werden vor den Ausbauarbeiten noch einmal die Anwohner beraten, damit sie sich für eines der angebotenen Produkte entscheiden oder dem Anschluss ihres Hauses an das Glasfasernetz zu kostenloser Bedingung zustimmen. Wenn der Bagger vorbei ist, muss ein Anschluss bezahlt werden. Es ist für dieses Projekt wichtig, dass möglichst viele Häuser an das neue Breitbandnetz angeschlossen werden, da später die Kunden darüber ihre Anbieter selber wählen sollen.
„Wir möchten uns für das große Vertrauen bedanken und hoffen, dass noch viele Anwohner den weiteren Ausbau dieses für Kamen einmaligen Projektes unterstützen“, sagt der GSW-Geschäftsführer Hermann Josef Görres. Deshalb laden die City2020-Initiatoren am 21. September zu einem „Anbagger-Fest“ im Projektgebiet ein. Ausführliche Informationen dazu folgen in Kürze.
