City2020 kommt auch nach Hamm
Als eine der deutschlandweit ersten Städte wird Hamm unter dem Titel „City2020" von den Vorteilen eines umfassenden Glasfasernetzes profitieren. Die Entscheidung für die Realisierung ist am vergangenen Montag auf der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke Hamm, die das Projekt zusammen mit dem lokalen Telekommunikationsanbieter HAMCOM initiieren, gefallen. Das avisierte Marketingziel einer Anschlussquote von 20 Prozent wurde schon in der ersten Akquisitionsphase deutlich übertroffen: Mehr als 25 Prozent der Anwohner im Projektgebiet haben sich bis zum heutigen Tag für Telefon-, Internet- und TV-Dienstleistungen über einen direkten Glasfaseranschluss entschieden. Somit wurde die Grundlage zur wirtschaftlichen Realisierung der Zukunftstechnologie geschaffen. „Wir bedanken uns für das große Vertrauen der Bürger in das Projekt ‚City2020'", sagt Walter Oppenheim, Geschäftsführer der Stadtwerke Hamm GmbH und der HAMCOM, „und wir freuen uns, Hamm mit ‚City2020' zu einem entscheidenden Technologievorsprung verhelfen zu können." Im Bereich der Anschlussverlegungen war die Akquise sogar noch erfolgreicher: Insgesamt 55 Prozent der Immobilienbesitzer haben sich bis jetzt - unabhängig von der Beauftragung von Telekommunikationsdienstleistungen - für einen eigenen, direkten Glasfaseranschluss ausgesprochen. Die hohe Quote stellt die Basis für den von den Stadtwerken und der HAMCOM geplanten Ausbau des Netzes zu einem flächendeckenden Glasfaserversorgungsgebiet in Hamm. Dieses soll später als so genanntes „Open-Access-Netz" von allen Kunden und Diensteanbietern gemeinsam und diskriminierungsfrei genutzt werden können. „98 Prozent Anschlussdichte ist unser Wunschziel", so Walter Oppenheim, „Die Stadt Hamm erhält mit so einem Netz einen entscheidenden infrastrukturellen Vorsprung. Schnelle Kommunikationswege sind ein wesentlicher Standortvorteil, auch für die Ansiedlung von neuem Gewerbe."
