Spatenstich für die neue City2020
City2020 in Rünthe
Baustart in der Schachtstraße
Das Glasfaserprojekt City2020 in Bergkamen-Rünthe geht in die Bauphase: Am kommenden Freitag, dem 3. September, beginnen die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bergkamen-Bönen GmbH (GSW) in der Schachtstraße mit der Verlegung der ersten von insgesamt 14 Kilometern Glasfaserkabel. Schon Ende des Jahres sollen die ersten City2020-Bewohner Telefon, Internet und hochauflösendes Fernsehen aus einer Leitung nutzen können.
Von der Schachtstraße aus verlegen die Baufirmen zunächst Lehrrohre für die Glasfaserkabel, die so genannten Flatliner. In die schmalen Kabelhülsen werden die hauchdünnen Glasfaserkabel später hineingeblasen und so bis zu den Häusern der Nutzer verlegt.
Um den Straßenverkehr während der Bauphase so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die Lehrrohre unter den Bürgersteigen verlegt und von dort direkt zu den Häusern geführt.
„Wir werden selbstverständlich alle Anwohner rechtzeitig über die Dauer und den Umfang der notwendigen Bauarbeiten informieren", sagt GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl.
Um die Arbeiten so transparent wie möglich zu gestalten, haben die City2020-Partner GSW, GSWcom und die Stadt Bergkamen unter der Telefonnummer 02381/874-2020 eine Servicehotline eingerichtet. Zusätzlich zu diesem Angebot finden die Anwohner Informationen zu den aktuellen Bauarbeiten im Internet unter www.city2020.de.
Mittlerweile haben sich bereits 150 Haushalte im Rünther Projektgebiet für einen City2020-Glasfaseranschluss entschieden, 130 von ihnen haben darüber hinaus Telefon-, Internet-, und TV-Dienstleistungen des City2020-Partners GSWcom gebucht.
„Mit dem bisherigen Projektverlauf sind wir mehr als zufrieden, wir haben bereits in dieser frühen Phase unser anvisiertes Ziel einer Anschlussquote von mindestens 20 Prozent weit übertroffen und freuen uns über die große Unterstützung", resümiert City2020-Projektleiterin Christiane Hellmich.
Vor Beginn der Bauarbeiten werden die City2020-Mitarbeiter die Bewohner des Projektgebietes vor Ort noch einmal ausführlich beraten. Wichtig für alle interessierten Anwohner ist, dass der Glasfaseranschluss nur während der Bauphase kostenlos ist, wie Jochen Baudrexl erklärt: „Ist der Bagger erst einmal am Haus vorbei, müssen die Immobilienbesitzer für die Kosten eines nachträglichen Anschlusses selbst aufkommen."
Empfehlenswert ist der Glasfaseranschluss in jedem Falle. Mit der Glasfaser sind die Anwohner bereits heute für die Zukunft der Telekommunikation gerüstet; Sie vereint die Anschlüsse für Telefon, Fernsehen und Internet in nur einem einzigen Kabel und leistet dabei deutlich mehr: Bereits heute sind Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde möglich. „Mit der Glasfaser können quasi unbegrenzt große Datenmengen übertragen werden, was sie extrem zukunftssicher macht", erklärt Christiane Hellmich. Inhaber eines Glasfaseranschlusses werten ihre Immobilie also erheblich auf.
