Geschenkeartikelladen Willeke will ans schnelle Glasfasernetz

Wer etwas „braucht“, der geht nicht in den Geschenkeartikelladen von Martha Willeke-Hagemeier und Elisabeth Möller. Was „braucht“ der Mensch? Lebensmittel gegen Hunger und Durst, einen Arzt, wenn etwas wehtut, für Arznei die Apotheke, außerdem den Staat, die Polizei, und möglichst nie die Feuerwehr.

Die Türglocke läutet fast ununterbrochen – immer dann, wenn jemand das kleine Lädchen am Dolberger Kreisverkehr betritt oder verlässt. Und das passiert häufig: Hierher kommt, wer das Schöne sucht, Dinge zum Bestaunen und Zeitvertreiben. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und das sieht in diesem Dolberger Geschenkeartikelladen so aus: 50 Zeitschriftentitel, tagesaktuelle Presse und Ausmalheftchen für Kinder liegen gegenüber dem Regal, auf dem wiederverwendbare Kunststoff-Trinkflaschen mit bunten Motiven neben 20 Sorten Zigaretten präsentiert werden. Tupper bekommt, wer Tupper will; Weißweinkaraffen, Thermoskannen und Toilettenpapierhalter finden sich in demselben Regal. Ein anderer Teil des Verkaufsraums widmet sich den namensgebenden Geschenkeartikeln: Porzellanengel, Porzellantannenbäume, Porzellantassen.

Nicht nur das Schöne, Dinge zum Bestaunen und zum Zeitvertreib gehen über Martha Willeke-Hagemeiers und Elisabeth Möllers Ladentheke. Der Dolberger nutzt die Gelegenheit gern zum Plausch. Bestimmendes Thema der vergangenen Wochen: schnelles Internet. „Die Leute sprechen den möglichen Glasfaserausbau schon oft an“, berichtet Elisabeth Möller, „und sie fragen uns, was wir davon halten.“ Ihre Meinung und die ihrer Schwester Martha Willeke-Hagemeier steht: „Wir finden es klasse, was die Stadtwerke Ahlen und die HeLi NET hier vorhaben.“

Seit 33 Jahren betreiben Martha Willeke-Hagemeier und Elisabeth Möller ihren Geschenkeartikelladen an diesem Standort. „Unser Vermieter hat schon einen Glasfaserauftrag abgeschlossen. Wir hoffen natürlich, dass das klappt“, sagt Martha Willeke-Hagemeier. „Wäre der Vermieter nicht von sich aus zu HeLi NET gegangen, hätten wir ihn darum gebeten.“

Die Schwestern, 67 und 69 Jahre jung, müssen zu den Geschäftszeiten ständig auf das Internet zugreifen. „Oft wird das Internet langsamer, ab und zu bricht sogar die Verbindung ab“, ärgert sich Martha Willeke-Hagemeier. „Wir benötigen das Internet für Bestellungen von Waren, für den Rechnungsversand per E-Mail und für das Abrufen der Nachrichten, die uns die Deutsche Post schickt.“ Auch die Briefmarken erhalten die Schwestern via Internet, die in ihrem Laden eine kleine Poststation betreiben.

Ihren Kunden geben die Schwestern auch das mit auf den Weg: „Wir wollen das Glasfasernetz ja nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Enkelkinder. Die werden in Zukunft noch stärker auf schnelles Internet angewiesen sein“, blickt Elisabeth Möller in die Zukunft.

Alle Dolberger Mitbürger von Martha Willeke-Hagemeier und Elisabeth Möller können sich ebenfalls für den Bau eines neuen Glasfasernetzes aussprechen, indem sie einen glasfaserbasierten Anschluss bei HeLi NET unter city2020.de/dolberg oder im Infoshop im Rewe Schürbüscher (dienstags und donnerstags von 11.30 bis 13.30 und 14 bis 19 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr) bestellen.

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