Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau in Vellern

Der Startschuss für den Bau des Glasfasernetzes in Vellern ist gefallen.

Beim Spatenstich zugegen waren Vertreter der beteiligten Unternehmen und der Stadtverwaltung: Dennis Schenk, Geschäftsführer der Energieversorgung Beckum GmbH als Infrastruktureigentümer, Ralf Schütte, Geschäftsführer des Telekommunikationsdienstleisters HeLi NET aus Hamm als Netzbetreiber sowie Barbara Urch-Sengen, Allgemeine Bürgermeisterin der Stadt Beckum. Ihr Dank gilt insbesondere den Bürgern, die sich in jüngerer Vergangenheit für das Projekt starkgemacht und in herausragender Weise engagiert haben. Auch dank der Unterstützer und Multiplikatoren wurde ein großartiges Zwischenergebnis erreicht: 55 Prozent aller in Frage kommenden Haushalte entschieden sich bislang für einen hauseigenen Glasfaseranschluss. Diese Bürger können sehr bald mit bis zu 400 Mbit pro Sekunde durchs Internet surfen – einer Geschwindigkeit, die über das herkömmliche und bestehende Kupfernetz nicht möglich ist.

Schon jetzt führen die Mitarbeiter der EVB die Hausbegehungen bei den Bürgern durch, die bereits Glasfaserverträge abgeschlossen haben. Die sind notwendig, um die Bauarbeiten mittels Spülbohrer zu koordinieren. Nach dem Spatenstich wird die Firma Eggert aus Heek mit den Bauarbeiten in Vellern beginnen.

Das Glasfasernetz offeriert den Bürgern aus Vellern fortan zahlreiche Möglichkeiten: Nicht nur die schnelleren Datenübertragungsraten erleichtern die Nutzung des Internets in jedweder Hinsicht. Auch Wohnen im eigenen Haus durch Hausautomatisierung wie Smart Home und der entsprechenden Telemedizin werden fortan problemlos möglich sein. Studierende können wesentlich leichter von Zuhause aus auf ihre Daten in der Cloud zugreifen und welche in diese Speicherwolke hochladen; Arbeitnehmer im Home Office verschwenden ihre Zeit nicht mit langen Wartezeiten.

Vellern nimmt dank des Glasfaserausbaus eine Vorreiterrolle in der Region ein: Hinlänglich  wurde  thematisiert,  dass  Deutschland  im  internationalen  Vergleich  der  Glasfasernutzung und Verfügbarkeit sehr weit zurückliegt. In Südkorea nutzen deutlich mehr als  drei Viertel der Haushalte einen Glasfaseranschluss. In Schweden sind es mehr als 60 Prozent.  Deutschland gehört der Schlusslichtgruppe der sieben EU-Länder mit einer Glasfasernetzabdeckung von weniger als 10 Prozent an. Das ist fatal: Nicht nur im privaten Bereich zum Beispiel durch E-Learning oder durch Nutzung eines  Homeoffice  erwarten  wir  einen  hohen  Bandbreitenbedarf;  auch  im  gewerblichen Bereich: Die Versorgung von Ärzten, Architekten, Filialbetrieben des Mittelstandes sowie die Umsetzung von  Internet of Things (IoT), E-Health, Connected Cars, digitaler Landwirtschaft, Industrie 4.0 und die Anbindung von Mobilfunkstandorten für die nächste Mobilfunktechnologie 5G und nicht zuletzt Konzepte für Smart City beziehungsweise Smart Country erfordern darüber hinaus einen weit über Ballungs- und Gewerbegebiete hinausgehenden flächendeckenden Glasfaserausbau.

Das haben die Bürger aus Vellern erkannt. Übrigens: Die, die sich noch nicht für einen kostenlosen Glasfaseranschluss entschieden haben, haben nach wie vor die Chance auf einen solchen:  Wer sich für einen entsprechenden Vertrag bei der HeLi NET entscheidet, bevor der Bagger in seiner Straße anrückt, spart sich die Baukosten in Höhe von mehreren hunderten Euros.

Weitere Informationen zu dem Glasfasernetz, den günstigen Tarifen und zu den Fortschritten der Baumaßnahmen gibt es bei der HeLi NET unter der Rufnummer 02381/874-2020, per E-Mail an beratung@helinet.de und auf city2020.de.

Ralf Schütte, Dennis Schenk, Barbara Urch-Sengen und Sebastian Pöschke freuen sich über den Baustart in Vellern.

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